Der CSU-Ortsverband und die Junge Union Hepberg luden am 20. Februar zum politischen „Ascherfreitag“ in das Sportheim des FC Hepberg ein. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung stand der Auftritt von Alex Anetsberger, dem CSU-Kandidaten für das Amt des Landrats im Landkreis Eichstätt.
Eröffnet wurde der Abend durch den Ortsvorsitzenden Tobias Spiel, der sich über den regen Zuspruch freute und die zahlreich erschienenen Gäste begrüßte, unter denen sich auch Altbürgermeister Albin Steiner befand. Anschließend wurden die Gemeinderatskandidaten der CSU kurz vorgestellt.
Ein weiterer Bestandteil des Abends war die Präsentation des regionalen CSU-Teams für die bevorstehenden Kommunalwahlen. Landratskandidat Alex Anetsberger stellte die anwesenden Kreistagskandidaten persönlich vor: Neben Ortsvorsitzendem Tobias Spiel und Daniel Hartl (JU-Liste), die beide aus Hepberg antreten, präsentierten sich Bernhard Sammiller und Franz Waltl (beide aus Pförring), Reinhard Eichinger (Schernfeld) sowie Maria Weber (Stammham). Anetsberger bedankte sich ausdrücklich bei allen CSU-Gemeinderats- und Kreistagskandidaten für deren großen ehrenamtlichen Einsatz.
In seiner anschließenden Hauptrede ging Anetsberger detailliert auf sein Wahlprogramm ein. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Themen Haushalt und Finanzen, Entbürokratisierung und Digitalisierung sowie Gesundheit und Pflege.
Im Bereich der Finanzen betonte Anetsberger das Ziel, sich auf Landes- und Bundesebene stärker für finanzielle Unterstützung bei Investitionen und delegierten Aufgaben einzusetzen. Es sei ihm ein wichtiges Anliegen, die Landkreisaufgaben künftig ohne weitere Stellenmehrung zu bewältigen und die Kommunen durch eine mittelfristige Senkung der Kreisumlage spürbar zu entlasten. Eng damit verknüpft ist für ihn die konsequente Digitalisierung und Entbürokratisierung: Die Landkreisverwaltung soll durch das Effizienzprogramm „Agile Verwaltung“ noch digitaler, schneller und serviceorientierter für die Bürgerinnen und Bürger werden. Ein internes Trainings- und Schulungszentrum soll diese Entwicklung unterstützen und künftig auch den Kommunen im Landkreis zur Verfügung stehen.
Auf besonders großes Interesse bei den Zuhörern stieß zudem der Bereich Gesundheit, insbesondere der aktuelle Stand und die Zukunft der Krankenhäuser in der Region. Anetsberger ging hierbei ausführlich auf das neue Gesundheitszentrum in Kösching ein, das die wohnortnahe Versorgung zukunftssicher machen soll. Er verdeutlichte anhand aktueller Zahlen, dass die Versorgung verlässlich bleibt: Rund 15.000 Notfälle werden hier jährlich behandelt. Detailliert erläuterte er die vier Säulen des neuen Konzepts: Die Versorgung von nicht lebensbedrohlichen Notfallpatienten ist in der Notfallambulanz von Montag bis Freitag zwischen 8 und 21 Uhr sichergestellt. Zudem bleiben die Rettungswache mit Rettungswagen und Sanitätern sowie der Notarzt rund um die Uhr (24/7) in Kösching stationiert. 16 Fachärzte sichern eine erstklassige medizinische Versorgung, während der wachsende Bereich der jährlich rund 2500 ambulanten Operationen durch das regional einmalige Hernienzentrum weiter aufgewertet wird. Ergänzt wird das medizinische Angebot im Bereich Pflege: Für vorübergehenden Bedarf wird in Kösching eine neue Kurzzeit- und Verhinderungspflege eingerichtet.
Nach dem offiziellen Teil bot sich den Gästen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Sportgaststätte des FC Hepberg.

