Peter Hirsch ist der Bürgermeisterkandidat des CSU-Ortsverbands Hepberg

Bei der Aufstellungsversammlung hatten die 46 anwesenden Parteimitglieder die Wahl zwischen dem bisherigen zweiten Bürgermeister Peter Hirsch und dem CSU-Ortsvorsitzenden René Karmann. Letztendlich setzte sich Hirsch mit 27 Stimmen durch. Auf Karmann entfielen 19 Stimmen. Hirsch wird auch für die CSU-Kreistagsliste kandidieren. Die Wahl leitete Andreas Schieferbein, der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende aus Kösching. 

Der 65-jährige Peter Hirsch ist pensionierter Polizeibeamter. Im Jahr 1996 wurde er erstmals auf der CSU-Liste in den Hepberger Gemeinderat gewählt, und seit 2008 bekleidet er das Amt des zweiten Bürgermeisters. Der gebürtige Dünzinger ist 1963 mit seiner Familie nach Hepberg gezogen. Hirsch ist seit 44 Jahren mit seiner Ehefrau Petra, einer Hepbergerin, verheiratet; die beiden haben drei erwachsene Kinder. 

Nach dem Erwerb der Mittleren Reife trat Hirsch 1971 in die Bayerische Bereitschaftspolizei ein und absolvierte eine Ausbildung zum Polizeibeamten. Nach 44 Jahren im Polizeidienst folgte 2015 der Eintritt in den Ruhestand. 

Hirsch engagiert sich in zahlreichen örtlichen Vereinen. Zehn Jahre, davon sechs Jahre als Vorsitzender, gehörte er dem Elternbeirat der Grundschule in Hepberg an. 1984 war er Gründungsmitglied des Polizeisportvereines Ingolstadt und fungierte anschließend bis 2008 als dessen Vorsitzender. In die CSU ist er 1983 eingetreten. Von 1990 bis 1998 war Hirsch Jugendbeauftragter für die Gemeinde. Eine schöne Aufgabe war nach seiner Aussage die Organisation des Bezirksmusikfestes in Hepberg. 

Als Ziele für die Kommunalwahl im nächsten Frühjahr sieht der 65-Jährige die erfolgreiche Verteidigung des Bürgermeisteramtes für die Christsozialen und für die CSU-Fraktion, die Mehrheit im Gemeinderat zu halten. Als persönliches Ziel möchte Hirsch in der kommenden Wahlperiode die Politik seiner CSU-Vorgänger Simpert Gschwilm (1986 bis 1998), Albert Beer (1998 bis 2008) und Albin Steiner (2008 bis 2020) fortführen. 

Es gelte, die begonnenen Projekte des Neubaus eines Hauses für Kinder sowie die Sanierung und Erweiterung der Grundschule abzuschließen. „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wird auch in Hepberg immer mehr zum Problem werden“, so Hirsch. Besonders am Herzen liegt ihm die Schaffung eines Probenraumes für den örtlichen Musikvereins und die „Schaffung einer festen Ortsumfahrung“. Hirsch: „Die örtlichen CSUler haben bereits vor der Gründung der Bürgerinitiative mit dem Sammeln von Unterschriften in Hepberg begonnen. „

Vor der Abstimmung stellte sich auch der unterlegene Bürgermeisterkandidat und CSU-Ortsvorsitzende René Karmann den Mitgliedern in einer kurzen Rede vor. Der 45-jährige Familienvater ist ein gebürtiger Hepberger. Er ist als Konstrukteur in einem Ingenieurbüro tätig. Seit 13 Jahren leitet er die Freiwillige Feuerwehr Hepberg als Kommandant. Weiter hat er 2015 die Dorfweihnacht ins Leben gerufen und die 700-Jahr-Feier 2017 als Festleiter großartig organisiert. Karmann ist im Krieger- und Soldatenverein und der neu gegründeten Bürgerinitiative für eine Ortsumfahrung für Hepberg als einer der drei Vorsitzenden aktiv. 

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten der Ortsvorsitzende Karmann, die Vorsitzende der Frauen-Union, Doris Neumann, und der Vorsitzende der Jungen Union, Sebastian Binder, kurz über die Aktivitäten in den einzelnen Gliederungen des CSU-Ortsverbandes seit der letzten Versammlung zu Beginn des Jahres. 

Bericht Donaukurier