Ortsverband Hepberg und Kreisverband Eichstätt feiern gemeinsam 70-jähriges Bestehen mit dem Ministerpräsidenten

In seiner rund einstündigen Rede schlug Söder einen großen Bogen von der Kommunalpolitik bis zum Geschehen in der Bundeshauptstadt – betonte aber auch unter Applaus: „Der große Vorteil an Berlin ist der Rückweg nach Bayern.“ So plauderte er zunächst von seinen eigenen Anfängen in der CSU, als er selbst noch Plakate beklebte und Sommerfeste organisierte. Gerade die Ortsverbände – wie auch in Hepberg – vermitteln seinen Worten zufolge ein Gemeinschaftsgefühl. „Das Jubiläum ist deshalb wie ein großes Familienfest“, betonte der Ministerpräsident.

Presseartikel:
https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Soeder-gratuliert-zum-Familienfest;art599,4389990

 

Peter Hirsch ist der Bürgermeisterkandidat des CSU-Ortsverbands Hepberg

Bei der Aufstellungsversammlung hatten die 46 anwesenden Parteimitglieder die Wahl zwischen dem bisherigen zweiten Bürgermeister Peter Hirsch und dem CSU-Ortsvorsitzenden René Karmann. Letztendlich setzte sich Hirsch mit 27 Stimmen durch. Auf Karmann entfielen 19 Stimmen. Hirsch wird auch für die CSU-Kreistagsliste kandidieren. Die Wahl leitete Andreas Schieferbein, der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende aus Kösching. 

Der 65-jährige Peter Hirsch ist pensionierter Polizeibeamter. Im Jahr 1996 wurde er erstmals auf der CSU-Liste in den Hepberger Gemeinderat gewählt, und seit 2008 bekleidet er das Amt des zweiten Bürgermeisters. Der gebürtige Dünzinger ist 1963 mit seiner Familie nach Hepberg gezogen. Hirsch ist seit 44 Jahren mit seiner Ehefrau Petra, einer Hepbergerin, verheiratet; die beiden haben drei erwachsene Kinder. 

Nach dem Erwerb der Mittleren Reife trat Hirsch 1971 in die Bayerische Bereitschaftspolizei ein und absolvierte eine Ausbildung zum Polizeibeamten. Nach 44 Jahren im Polizeidienst folgte 2015 der Eintritt in den Ruhestand. 

Hirsch engagiert sich in zahlreichen örtlichen Vereinen. Zehn Jahre, davon sechs Jahre als Vorsitzender, gehörte er dem Elternbeirat der Grundschule in Hepberg an. 1984 war er Gründungsmitglied des Polizeisportvereines Ingolstadt und fungierte anschließend bis 2008 als dessen Vorsitzender. In die CSU ist er 1983 eingetreten. Von 1990 bis 1998 war Hirsch Jugendbeauftragter für die Gemeinde. Eine schöne Aufgabe war nach seiner Aussage die Organisation des Bezirksmusikfestes in Hepberg. 

Als Ziele für die Kommunalwahl im nächsten Frühjahr sieht der 65-Jährige die erfolgreiche Verteidigung des Bürgermeisteramtes für die Christsozialen und für die CSU-Fraktion, die Mehrheit im Gemeinderat zu halten. Als persönliches Ziel möchte Hirsch in der kommenden Wahlperiode die Politik seiner CSU-Vorgänger Simpert Gschwilm (1986 bis 1998), Albert Beer (1998 bis 2008) und Albin Steiner (2008 bis 2020) fortführen. 

Es gelte, die begonnenen Projekte des Neubaus eines Hauses für Kinder sowie die Sanierung und Erweiterung der Grundschule abzuschließen. „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wird auch in Hepberg immer mehr zum Problem werden“, so Hirsch. Besonders am Herzen liegt ihm die Schaffung eines Probenraumes für den örtlichen Musikvereins und die „Schaffung einer festen Ortsumfahrung“. Hirsch: „Die örtlichen CSUler haben bereits vor der Gründung der Bürgerinitiative mit dem Sammeln von Unterschriften in Hepberg begonnen. „

Vor der Abstimmung stellte sich auch der unterlegene Bürgermeisterkandidat und CSU-Ortsvorsitzende René Karmann den Mitgliedern in einer kurzen Rede vor. Der 45-jährige Familienvater ist ein gebürtiger Hepberger. Er ist als Konstrukteur in einem Ingenieurbüro tätig. Seit 13 Jahren leitet er die Freiwillige Feuerwehr Hepberg als Kommandant. Weiter hat er 2015 die Dorfweihnacht ins Leben gerufen und die 700-Jahr-Feier 2017 als Festleiter großartig organisiert. Karmann ist im Krieger- und Soldatenverein und der neu gegründeten Bürgerinitiative für eine Ortsumfahrung für Hepberg als einer der drei Vorsitzenden aktiv. 

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten der Ortsvorsitzende Karmann, die Vorsitzende der Frauen-Union, Doris Neumann, und der Vorsitzende der Jungen Union, Sebastian Binder, kurz über die Aktivitäten in den einzelnen Gliederungen des CSU-Ortsverbandes seit der letzten Versammlung zu Beginn des Jahres. 

Bericht Donaukurier

Volksbegehren: Bienen schützen, Artenvielfalt erhalten!

Unsere Antwort auf das Volksbegehren:

Bienen schützen, Artenvielfalt erhalten! 

  1. Auch wir sind der Meinung: Bienenschutz ist wichtig, wir können und müssen dafür noch mehr tun! Der Erhalt der Artenvielfalt insgesamt ist ein bedeutsames Thema, das wir seit Jahren im Fokus haben und dem wir uns weiterhin intensiv widmen.  
  2. Wir haben schon viel angestoßen: mit dem Blühpakt Bayern, der deutschlandweit ersten Wildlebensraumberatung, dem Aktionsprogramm Insektenschutz im Bund und unseren einzigartigen Förderprogrammen, die dazu führen, dass bereits heute jeder zweite bayerische Landwirt freiwillig an Agrarumweltmaßnahmen teilnimmt. So ist die Zahl der Bienenvölker und Imker in unserem Land stark angestiegen.  
  3. Wir sind überzeugt: Wir brauchen ein umfassenderes und kooperatives Konzept. Unser Konzept hilft nicht nur Bienen, sondern der Artenvielfalt insgesamt. Wir bearbeiten das Anliegen umfassender und nehmen gleichzeitig alle Beteiligten mit – vom ehrenamtlichen Naturschützer bis zum Landwirt. Insekten- und Artenschutz wird nur kooperativ und nicht konfrontativ gelingen. Deswegen sind wir skeptisch gegenüber dem Volksbegehren. 

Umweltschutz ist urkonservativ. Die CSU war schon immer Vorreiter in Sachen Umweltschutz.

1970 haben wir das erste Umweltministerium gegründet. Auch bei der Schaffung von Standards im Naturschutzrecht sind wir stets vorangegangen. Die Bewahrung der Schöpfung verstehen wir seit jeher als Auftrag – das ist auch eine Frage verantwortungsvoller Politik für künftige Generationen. Deshalb wollen wir z. B. Klimaschutz als Ziel in der Verfassung festschreiben. 

Wir rücken die Ökologie künftig noch stärker in den Fokus. Das Bewusstsein der Menschen für unsere Umwelt, für Natur- und Klimaschutz hat deutlich zugenommen. Zahlreiche Menschen engagieren sich ehrenamtlich in diesem Bereich. Viele sind bereit, selbst in ihrem Alltag einen Beitrag für Verbesserungen zu leisten. Als Volkspartei spüren wir dieses Bedürfnis. Wir werden die Ökologie künftig noch stärker betonen und nachhaltige Konzepte für Umwelt- und Klimaschutz liefern. 

Wir haben viele Anliegen des Volksbegehrens bereits aufgegriffen und gehen sie noch umfassender an. Im Koalitionsvertrag in Bayern haben wir zahlreiche Maßnahmen verankert, damit unsere einzigartige Kulturlandschaft sowie die Artenvielfalt erhalten bleiben und die Ökologie gefördert wird. Wir stärken beispielsweise die Naturparke und unsere Landschaftspflegeverbände, was sich nicht nur positiv auf die Lebensbedingungen für Bienen, sondern für alle wildlebenden Insekten auswirkt. Zudem haben wir ein starkes Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) – die Flächen dafür wollen wir verdoppeln – und unser deutschlandweit einzigartiges Kulturlandschaftsprogramm (KULAP), das wir weiter flexibilisieren und die Angebote ausweiten werden. Die Förderung rund um die Imkerei haben wir in den letzten Jahren massiv verbessert. Bayern ist bundesweit Spitzenreiter beim Ökolandbau und wird diesen kraftvoll ausbauen: Mittelfristig werden wir den Anteil des Ökolandbaus verdoppeln. 

  • „Blühpakt Bayern“ gestartet. Von der Bevölkerung über die Wissenschaft, von Naturexperten zur Wirtschaft sowie der Landwirtschaft – alle sollen gemeinsam an einem Strang ziehen, um Bayern wieder zum Blühen zu bringen. Im Juni 2018 wurde der Startschuss gegeben. In Kooperation mit den Kommunen soll es mehr öffentliche Flächen als Nahrungsquelle für Bienen geben. Mit dem Wettbewerb „Blühender Betrieb“ motivieren wir Unternehmen zu mehr Blühflächen auf Betriebsgeländen. Für die Bevölkerung brauchen wir eine Infokampagne, denn jeder kann auf dem Balkon oder im eigenen Garten mitmachen und seinen ganz persönlichen Beitrag leisten. 
  • „Aktionsprogramm Insektenschutz“ im Bund aufgelegt. Auch die Berliner Koalition hat sich nachdrücklich dem Ziel verschrieben: Wir werden das Insektensterben umfassend bekämpfen! Mit dem Aktionsprogramm sollen die Lebensbedingungen für Insekten verbessert werden. Ab 2020 stehen für die Maßnahmen zum Insektenschutz 100 Millionen Euro bereit. 

Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation mit unseren Landwirten. Im Gegensatz zu den Initiatoren des Volksbegehrens gilt bei uns: Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und kooperativer Umweltschutz kommen vor staatlicher Regulierung. Es sind wertvolle Kooperationen zwischen Imkern und Landwirten vor Ort entstanden, um das Futter für die Bienen zu steigern und noch mehr heimischen Honig anbieten zu können. Diese dürfen wir nicht aushebeln. Denn alle haben ein Ziel: Wir wollen eine intakte Natur und aktive bäuerliche Familienbetriebe. Wir machen Umweltschutz gemeinsam mit unseren Bauern und nicht über ihre Köpfe hinweg. Sie sind es, die tagtäglich in der Natur und mit der Natur arbeiten. Sie sind es, die maßgeblich zur Bewahrung unserer Schöpfung beitragen. Unser Weg lautet: Wir erhalten die Landschaft, bewahren die Schöpfung und stärken die bäuerliche Kultur im Land.

Sonnwendfeier 2018


Es gehört inzwischen schon zur guten Tradition, dass der Hepberger CSU-Ortsverband zum Sommerbeginn eine Sonnwendfeier veranstaltet.
So auch in diesem Jahr, und zwar am Freitag den 22.06.2018 um 19 Uhr.
Die Feier findet heuer erstmals auf dem Festplatz im Steinbruch statt.
Für Essen und Trinken ist mit kalten und warmen Speisen sowie verschiedenen Bieren und alkoholfreien Getränken gesorgt.
Bei schlechtem Wetter wird die Feier um einen Tag, also auf Samstag, 23. Juni, verschoben.

Erweiterung der Grundschule und Neubau einer Kindertageseinrichtung

Bürgermeister Albin Steiner (CSU) stellte dem Gemeinderat das Raumprogramm für die Erweiterung vor. Es gibt vier verschiedene Raumgruppen. Die Regierung von Oberbayern legte dabei als Basiswert 909 Quadratmeter und als Höchstwert 1090 Quadratmeter an Raumfläche fest. Dies nahm der Rat einstimmig zur Kenntnis. Beim Raumprogramm für die Mittagsbetreuung hatte die Regierung von Oberbayern der Gemeinde mitgeteilt, dass die schon bestehende Fläche für die Mittagsbetreuung bereits größer als notwendig sei. Deshalb wird hier keine Förderung in Aussicht gestellt. Die Regierung von Oberbayern hat für die Mittagsbetreuung mit 138 zu betreuenden Kindern gerechnet.

Die Modelle und Planungen der drei eingeladenen Architektenbüros stellte Steiner ausführlich vor. Im Sitzungssaal des Rathauses verfolgten dies 21 Bürgerinnen und Bürger. Zu jedem Modell wurden die Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Auch die Schulleitung und das Lehrerkollegium sowie die Mittagsbetreuung legten eine schriftliche Stellungnahme zu den einzelnen Modellen vor. Hier stand die Frage „Wie praktikabel sind die einzelnen Entwürfe für den praktischen Schulbetrieb?“ im Vordergrund. Gemeinderat Jürgen Wittmann (SPD) wollte wissen, ob während der Bauzeit der Schulbetrieb im bisherigen Schulgebäude durchgehend möglich sei. Alle drei Architekten betonten, dass dies gewährleistet sei und keine Container erforderlich seien. „Ist eine Einschränkung bei der Bauweise durch den Denkmalschutz wegen der Nähe zur Kirche möglich?“, wollte Gemeinderat Anton Heinrich (CSU) wissen. Die Planer sagten, dass im nächsten Schritt die Planung mit den Denkmalschützern im Landratsamt Eichstätt abgestimmt werden soll.

Der Bürgermeister und die Architekten wiesen darauf hin, dass es sich bei den Modellen jeweils um eine Grobplanung handele. Über die Details müsse dann nach einer Entscheidung des Gemeinderats gesprochen werden.

Die Bauzeit für die Erweiterung der Grundschule wird voraussichtlich zwei Jahre betragen. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 4,2 Millionen Euro. Für die Maßnahme rechnet die Gemeinde mit einer Förderung von etwa 950000 Euro. Schulleiter Hans Bayerlein betonte, dass alle drei Vorschläge für den Schulbetrieb praktikabel und machbar seien.

Die Sitzung wurde anschließend für zehn Minuten für eine Besprechung der einzelnen Fraktionen unterbrochen. Nach der Fraktionsbesprechung hat sich der Gemeinderat zu der eingangs erwähnten Entscheidung durchgerungen.

Eine weitere große Baumaßnahme wird die Gemeinde mit dem Neubau der Kindertages-einrichtung für sechs Gruppen vor eine finanzielle Herausforderung stellen. Steiner informierte, dass die Kostenschätzungen dafür bei vier bis fünf Millionen Euro liegen werden. Die Förderung wird nach derzeitigem Stand etwa zwei Millionen Euro betragen. Für die Beratung bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme wurde ein externer Berater beauftragt. Die Ausführung der Baumaßnahme erfolgt durch einen Generalunternehmer. Den Betrieb dieser dann doch etwas größeren Einrichtung wird von einem seriösen Träger übernommen werden.

Sehr verärgert reagierte Steiner auf den Umfang der Förderung durch den Staat. „Da reden die Landes- und Bundespolitiker immer von einer Förderung von bis zu 85 Prozent. Und im Detail schaut es dann doch ganz anders aus.“ So sind in Hepberg von den 1226 Quadratmetern nur 808 förderfähig. Dem vorgestellten Raumprogramm stimmte der Rat letztendlich einstimmig zu.

Bauhofleiter Herbert Unholzer überprüfte an vier Tagen das Leitungsnetz der Wasserversorgung in Hepberg. Dem Gemeinderat legte er dabei Muster von defekten Leitungsteilen vor. Die meisten Schäden seien dabei an den Verschraubungen aufgefallen. Diese seien zum größten Teil durch Rost zusammengefressen. Erfreulich sei, dass an den Hauptleitungen keine Schäden gefunden wurden. Das größte Problem seien die Abzweigungen zu den Hausanschlüssen. Eine Problemlösung dazu stehe noch nicht fest.

Beim Öffentlichen Personennahverkehr müssen aufgrund des EU-Rechts alle Verträge neu erstellt werden. Dazu gehört die EU-weite Ausschreibung aller Buslinien. Die Gemeinde muss aus diesem Grund einen Vertrag ändern. Im Haushalt sind dafür Mehrkosten in Höhe von 20000 Euro eingestellt worden. Steiner wurde vom Gemeinderat ermächtigt, den Änderungsvertrag zu unterzeichnen.

Gegen die Aufstellung eines Bebauungsplans „Kösching-Ortskern“ der Marktgemeinde Kösching hat Hepberg im Rahmen des Beteiligungsverfahrens keine Einwände. 

Bei der Aufstellung des Bebauungsplan „Gewerbegebiet Ost II“ sind im Rahmen des Beteiligungsverfahrens 17 Stellungnahmen eingegangen. 14 Träger von öffentlichen Belangen hatten keine Einwände. Die Autobahndirektion Südbayern hat Bedenken wegen einer eventuellen schlechteren Zufahrt zum Autobahnwall wegen der dortigen Pflegemaßnahmen. Der Bürgermeister informierte, dass aus diesem Grund am 14. Mai mit der Autobahndirektion ein Gespräch stattfinden wird. „Für mich sind diese Einwände absolut nicht nachvollziehbar“, so Steiner.

Die ersten 5 Bilder zeigen den Gewinner-Vorschlag von der Architektenbürogemeinschaft Rudolph aus Hepberg und Herle + Herrle aus Neuburg, die weiteren Bilder die Vorschläge der beiden anderen Architekturbüros

 

Quelle:
https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Auf-Hepberg-kommen-hohe-Ausgaben-zu;art599,3766895